Richtung Westen und dann Süd auf der Carretera Austral. Schöne Fahrt!!!

Heute Mischung 50/50 Straße und Schotter. Die Austral, Routa 7 in Chile geht schnurstraks Nord/ Süd und ist die einzige Verbindung zu den vereinzelten Ortschaften westlich der Andenkette. Sie endet in Val o Higgins aber soweit fahren wir sie nicht, weil wir irgendwann wieder die Anden nach Osten queren und nach Argentinien wechseln.  Chileseitig ist alles durchzogen von weitläufigen Fjorden. Die Gegend erinnert an Norwegen sagt Uwe.

Wir bewegen und immer um 100-200 Höhenmetern, erstaunlich sind die Gletscherflächen Patagoniens, welche bis hier herunter reichen. Landschaftlich sehr reizvoll, aber sehr weit ab vom Schuss. Man sieht recht wenig Menschen. Einige sind mit dem Strassenbau beschäftigt, die Carretera ist wohl irgendwann gänzlich asphaltiert, schade.

Wir halten kurz hinter Puyuhuapi in einem CONAF Nationalpark und campen dort zwei Tage. Die Wanderwege sind recht dürftig vorhanden, aber dafür sehr spektakulär. Der Urwaldweg zum Gletscher und seinem Wasserfall, könnte auch Tolkien als Vorlage gedient haben. Verwunschene Pfade wie im Fangorn, Riesen-Farne und Bäume so dicht und groß, … und am Ende das Bruchtal. Nur die Elben und die Zwerge fehlten  😄

Das Wetter ist patagonisch durchwachsen. 🙃

… am Abend vor unser Weiterfahrt kühle 11 Grad und Regenschauer. Im Zelt natürlich urgemütlich, sofern der Regen nächtens wieder aufhört und man trocken zusammenräumen räumen kann.

Hasta la vista

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